Die Situation

Es herrscht immer noch Krieg in Europa – eine unfassbare Situation, die uns alle umtreibt und tief bewegt.

Neben der menschlichen Tragödie des Krieges sind auch die wirtschaftlichen Folgen immens. Aufgrund der ausbleibenden Gaslieferungen durch Russland stehen wir alle vor großen Herausforderungen.

Zahlreiche Kieler Akteure aus Wohnungswirtschaft, Energiewirtschaft, Gemeinden und Kommunen, Verbände sowie viele weitere Partner haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam mit Ihnen unsere Region zu stärken und der drohenden Energieknappheit entgegen zu wirken.

Mit der Kampagne ENERGIE SPAREN. JETZT. möchten wir informieren und motivieren. Denn Energisparen macht nur gemeinsam Sinn. Wir zählen auf Sie.

Wo wir zu hause am meisten Energie verbrauchen

Ein Mittel, das uns allen zur Verfügung steht, ist das Energiesparen. Wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt, kann in der Summe ein wirksames Instrument daraus werden. Doch wo im Haushalt verbrauchen wir eigentlich genau unsere Energie?

Mehr verstehen

Was hat GAssparen mit Strom, Fernwärme und Wasser zu tun?

Um Erdgas zu sparen, hilft es auch, den Einsatz von Strom, Fernwärme oder Warmwasser im Haushalt zu reduzieren. Denn Fernwärme wird beispielsweise in Kiel aus Erdgas erzeugt. Wird die Wohnungstemperatur um einen Grad abgesenkt, spart das sechs Prozent Energie. So wird Gas für die Erzeugung der Fernwärme eingespart.

Auch Wasser muss, beispielsweise zum Duschen, erhitzt werden. Dies kann über einen Gasboiler oder über Fernwärme geschehen. Wird die Duschdauer oder die Wassertemperatur oder sogar beides reduziert, kann der Energieeinsatz für das Aufheizen des Wassers eingespart werden.

Energiesparen hilft überall. Ob Gas, Strom, Fernwärme oder Wasser. Jeder Beitrag hilft. Und wenn viele einen kleinen Teil leisten, kann etwas Großes zusammenkommen.

Zahlen und Fakten

Wer die Wohnungstemperatur im Schnitt um 1°C senkt spart bereits 6% Energie
20 °C
des Gesamtenergieverbrauchs in einem Haushalt macht das Heizen aus
0 %
des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland entfallen auf Privathaushalte
0 %
Den eigenen Verbrauch checken

Unser Duschrechner

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Wissen Sie eigentlich, wie viel Wasser Ihre morgendliche Dusche verbraucht und wie teuer ein Vollbad ist? Checken Sie Ihre Verbräuche mit unserem Duschrechner.

Rechtzeitig vorsorgen

Was geschieht im Ernstfall?

Die gegenwärtige energiepolitische Lage stellt die gesicherte Energieversorgung in Deutschland vor enorme Herausforderungen. Doch was passiert im schlimmsten Fall?

Raus aus der Krise
Tipps und Tricks zum Energiesparen Teil 1
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Häufige Fragen

Durch die Drosselung der russischen Gaslieferungen nach Deutschland befinden wir uns in einer Energiekrise. Davon betroffen ist jedoch nicht nur der eigentliche Gasbedarf für den direkten Verbrauch in den Haushalten und der Industrie. Der Energieträger Erdgas ist eng verwoben mit den weiteren Sparten Strom, Wärme und Wasser. Denn auch Strom wird unter Einsatz von Erdgas produziert. Fernwärme wird in Kiel ebenfalls durch die Verbrennung von Gas mittels der sogenannten Kraft-Wärme-Kopplung (bei gleichzeitiger Produktion von Strom) erzeugt. Gleiches gilt für Wasser – zumindest für Warmwasser, was häufig über Fernwärme oder die Gasheizung erhitzt wird. Das Einsparen von Strom und Fernwärme wirkt sich also positiv auf den Gasbedarf in unserer Region aus.

Auch für den Energiemarkt gilt: Wenn die Nachfrage größer als das Angebot ist, steigen die Preise. Vor allem die Verknappung der Ressource Gas durch den Lieferstopp Russlands als größter Exporteur und das Fehlen sinnvoller Alternativen wie beispielsweise regenerative Energien spielt dabei eine übergeordnete Rolle. 

Je weniger Gas jetzt im Sommer verbraucht wird, desto besser können wir uns auf die heizintensive Zeit im Winter vorbereiten und desto weniger teures Gas muss eingekauft werden.
Der günstigste und effizienteste Beitrag hin zu mehr Unabhängigkeit in der Energieversorgung in Europa und Deutschland ist weniger Energieverbrauch. Es handelt sich um eine große gemeinsame Aufgabe, bei der Politik, Industrie, Unternehmen, Verbraucherinnen und Verbraucher mithelfen müssen, damit es gelingt.

Wichtig ist es, sich schon jetzt an die aktuelle Situation anzupassen und die Abschläge für Strom und Gas zu prüfen und gegebenenfalls zu erhöhen. Mieter, deren Energiekosten über die Nebenkosten abgegolten werden, sollten vorsorglich Rücklagen bilden, um auf höhere Nachforderungen bei der nächsten Jahresabrechnung vorbereitet zu sein.

Um einen Überblick über die eigenen Verbräuche zu bekommen, hilft es, regelmäßig Zählerstände abzulesen.

Darüber hinaus ist ein hilfreiches Mittel Energie einzusparen, um der drohenden Energieknappheit und den steigenden Energiekosten entgegenzuwirken. 

Häufige Fragen

Die Energiekrise herrscht weiterhin. Jedoch nicht so stark wie im vergangenen Winter. Die Gasversorgung in Deutschland ist aktuell stabil und die Versorgungssicherheit derzeit gewährleistet.

Ein sparsamer Energieverbrauch – sowohl bei Gas und Fernwärme als auch beim Strom –  bleibt weiterhin wichtig, da der kommende Energieverbrauch sowohl Einfluss auf das Risiko einer Gasmangellage als auch auf die Preisentwicklung an den Märkten hat. Hier zählt Angebot und Nachfrage – und ein bundesweit sparsames Verhalten kann sprunghafte Preissteigerungen an den Börsen zumindest abfedern.

Darüber hinaus schützt gemeinsames Energiesparen nicht nur vor einer Gasmangellage, sondern hilft langfristig dem Klimaschutz und entlastet den eigenen Geldbeutel. Und gerade in der Heizperiode können die Kosten durch Energiesparen reduziert werden.

Trotz stabiler Gasversorgung in Deutschland verbleiben weiterhin Restrisiken für eine Gasmangellage im Winter. Unter anderem ein langer und kalter Winter, der die Speicher schnell leeren würde. Auch weitere Ausfälle von Lieferungen aufgrund einer möglichen Sabotage oder auch der Stopp russischer Gaslieferungen durch die Ukraine Richtung Osteuropa spielen eine Rolle. In der letztgenannten Situation bestünde die Verpflichtung Westeuropas die osteuropäischen Länder mit Gaslieferungen beispielsweise aus den Erdgasspeichern zu unterstützen.

Daher bleibt ein sparsamer Energieverbrauch weiterhin wichtig. Und dies sowohl bei Gas und Fernwärme als auch beim Strom.

In der Regel verbrauchen die Menschen in den Wintermonaten, also ab Oktober bis Ende März, um die 75 Prozent des jährlichen Erdgasbedarfs im Haushalt. Deshalb ist hier der Einfluss des Energiesparens am größten.

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